Ein Blog über das Stöbern im Grenzland zwischen U und E. Ausflüge ins Landesinnere inklusive.
Thursday, February 05, 2009
Herde bei Eichenau
Hier gibt es nichts. Nur Parkplätze für Pendler wie wir.
Derzeit ist der Schienenverkehr zwischen Fürstenfeldbruck und Passing gesperrt. Es herrscht Schienenersatzverkehr.
Der Schienenersatzverkehr besteht aus drei Bussen, die im Abstand von halben Stunden anzuckeln. Drinnen kleben die Pendler, die sie an den Stationen vor Eichenau eingepackt haben, wie Insekten an den Scheiben. Jeder Bus wird von hundertstimmigen Gelächter empfangen. Keine Chance, der Schienenersatzverkehr ist eine Niete.
Es ist kalt. Nach zwei Stunden noch kälter.
Die Gelegenheit wäre günstig, aber wir wollen nichts wissen über Eichenau. Oder Olching, wohin sich einige Verzweifelte fahren lassen, nur um irgendwie weiter zu kommen.
Mobiltelefone klingeln, Bahnentschuldigungen werden repetiert. Jaja, ist schon gut.
Auf der Glasabdeckung der Haltestelle entdeckt jemand einen Fußball, aber niemand klettert hinauf, um ihn zu holen. So fällt auch die erste Fußballpendlermeisterschaft aus.
Eichenau bringt es einfach nicht.
Irgendwann steht dann doch auf der Anzeigetafel, dass die nächste S-Bahn in sieben Minuten kommt. Als ob nichts passiert wäre.
Irgendwo weiter vorne tragen sie jetzt wahrscheinlich eine Zinkwanne weg. Ein Lokführer wird beim psychosozialen Dienst angemeldet. Für heute hat er frei.
Wir nicht. Der Zug kommt tatsächlich. Wir zwängen uns hinein.
Wir sind die Herde.
Wednesday, February 04, 2009
Gott nervt in der Zigarettenpause
Diese noch, denkt er sich, als er die Zigarette anzündet. Da steht er dann mit den anderen Verbannten. (Wenigstens weiß er jetzt, wo er hin gehört.)
Eine Frau schleicht sich an ihn heran und hält ihn ein Heftchen unter die Nase. Darauf zu sehen: Ein gemalter Turm im Hintergrund, vorne ein ein blondes Jüngelchen, den Arm um die Mähne eines Löwen geschlungen. Blonde Bestie, denkt er.
"Ich würde gerne mit Ihnen über Gott reden."
"Danke, nein."
Er wirft die Kippe weg und hat es auf einmal eilig, muss zum Zug, zum Abendessen, zu Frau und Kind, zu den E-Mails, die inzwischen angekommen sind. Von Gott wird keines dabei sein, da ist er sicher.
Eines weniger, das er abarbeiten muss.
Halloween
Sie alle treffen sich wieder, die Lebenden und die Toten, an ihrem Jahrestag. Und bringen die Geschichte zu Ende.
Das ist so ein Roman, bei dessen Lektüre einem der Gedanke kommt, dass man genau so eine Geschichte schon immer mal lesen wollte. Vielleicht weil sie viel mit der melodramatischen Vorstellung zu tun hat, bei seinem eigenen Begräbnis Beobachter zu spielen oder als Geist durch die Straßen und Orte seines verlorenen Lebens zu ziehen und den Menschen nahe zu sein, die übrig geblieben sind (und die einen rufen).
Stewart O'Nan, dessen Bücher zu lieben wir beschlossen haben, schreibt so was. Unverwechselbar, echt, an die Nieren gehend.
Tuesday, February 03, 2009
Bettler, Kassiererin und schwarzer Rover – erste Variation
Er bezieht jeden Tag seinen Posten auf einer hochkant gestellten Obstkiste, sein batteriebetriebener Radio spielt irgendeinen Kultursender, sein Hund liegt auf einer haarigen Baumwolldecke mit Blümchenmuster. Meist liest der Mann in einem stockfleckigen Taschenbuch. Wenn eine Münze in den Blechnapf fällt, lächelt er höflich und bedankt sich würdevoll.
Im Supermarkt direkt hinter ihm seufzt eine junge Kassiererin jedesmal auf, wenn ein Kunde aus dem Billig-DVD-Ständer Shakespeare in Love auswählt.
Im Halteverbot vor dem Eingang parkt ein schwarzer Landrover. Eine Golfzeitschrift liegt auf dem Beifahrersitz; darunter klingelt ein Handy.
Der Himmel fährt eine Flotte Wolken auf. Ein Kassenzettel flattert auf, kommt kurz vor den neugierigen Augen des Hundes zur Ruhe, wird erneut in die Luft gewirbelt und verschwindet.
In der Ferne rollen Donner.
Der Mann auf der Obstkiste schlägt den Mantelkragen hoch. Die Kassiererin ruft nach der Stornokarte. Der schwarze Rover ist verschwunden.
Monday, February 02, 2009
Nachtrag: Philip Pullman
Die Lektüre von Philip Pullmans Goldenem Kompass habe ich unterschlagen. Las die ersten beiden Bände mit großem Vergnügen und wollte gleich an den Dritten, was ich aber dann aus irgendeinem Grund nicht getan habe und schon war das Momentum beim Teufel. Ging mir also ganz genau wie bei dieser Kai Maier-Sache mit der Fließenden Königin.
Jedenfalls war der Eindruck stark. Die Engländer haben die Sache mit den Mythen einfach drauf.
Updike
Ich kann mich noch ganz deutlich daran erinnern, dass ich letztes Jahr einmal den Gedanken hatte: Du wirst wahrscheinlich erleben, dass John Updike stirbt. Und: Er wird von allen der größte Verlust sein.
Und schon ist es passiert.
Mein erstes Updike-Buch war Henry Bech, immer noch ein wunderbarer Einstieg. Dann kamen die Rabbit-Romane und seit dem jedes Jahr mindestens ein Updike-Buch: Der liebe Gott und die Wilmots, Ehepaare, Das Gottesprogramm, Getrude und Claudius, Terrorist, Sucht mein Angesicht, Kurzgeschichten in Mengen, mehr Bech-Geschichten, Selbstbewusstsein, Brasilien, Erinnerungen an die Zeit unter Ford, Rabbit in Ruhe.
Jetzt gilt es, wirtschaftlich mit den Büchern umzugehen, die noch im Regal stehen:
Landleben
Auf der Farm
Am Ende der Zeit
Etwa 120 Essays
Viele Kurzgeschichten
S.
Der Sonntagsmonat
Golfträume
Der Weg zu zweit
Aber man kann seine Sachen ja auch immer wieder lesen. Den vierten Rabbit-Roman habe ich zum Beispiel zwei mal gelesen, eine Wucht von einem Buch, eine literarische Bilderflut.
Die Welt ohne Updike also. Sie ist nun ärmer um eine der genausten und schönsten Sichten auf sich selbst .
Friday, January 30, 2009
Stewart o'Nan - Eine Entdeckung 1
So wünscht man sich Bücher: Realistisch, echte Personen, deren Bewusstsein mit spitzer Feder transkribiert, ein wenig Spannung und Action, jedoch nicht zu viel. Und jede Menge davon, was man dilletantisch "poertische Stimmung" nennen mag und die irgendwie mit Abend, leeren Häusern, ersten LIeben, Trennungen, Wäldern & Seen und Engelskonterfeis im Schnee zu tun haben.
Abendland fertig
Schön auch, dass sich da einer getraut hat, an der "hehren" Tradition weiterzuspinnen, also noch mal den ganzen alten Künstler-MUsiker-Abendland-Nietzsche-Verhängnis-Vernunft-&-Untergangs-Monoliten den Berg hoch geschoben hat.
Thursday, January 15, 2009
Die Spur des Teufels
Hermann Lenz - Herbstlicht
Das Dritte Reich und die Juden
Abendland
Thursday, November 13, 2008
Der Umfang der Hölle
Abendland
Saturday, November 01, 2008
Amsterdam
All die schönen Pferd
Monday, October 13, 2008
der historiker
Hiob
Jedermann
duma key
Friday, September 12, 2008
Schweigeminute
Gestern abend habe ich mich hingesetzt und auf einmal war ich durch. Da stimmt einfach alles. Wie kaum ein anderes Buch trifft es mit fast jedem Wort und jeder Szene die Ideallinie.
127 leichte Seiten, die schwerer wiegen, als die letzten zehn Jahre Grass.
Monday, September 08, 2008
Schall und Wahn
Das Wetter vor 15 Jahren
Duma Key
Kavalier & Clay
Saturday, August 23, 2008
August-Lektüre
Eine Rose für Emily
Sherlock Holmes - A study in scarlet
Duma Key
Das Wetter vor 15 Jahren
Faulkner Biografie
Thursday, July 31, 2008
Ulysses
Faulkner
- Rose für Emily, teilweise amtemberaubende Geschichten, Haare zum Beispiel
- Leben des William Faulkner - ohne Worte, Leib & Leben-Literatur
Ein eigenen literarischen Bezirk kartographieren, wie er's mit seinem Yoknapatawpha County, schwebt mir mit Bork vor.
Schreibpensum: Den Schluss von Sartoris hat er quasi an einem Tag runtergefetzt, 10.000 Wörter, das ist wohl maximale Spitze, will das auch mal versuchen. HAt man auf einen Schlag schon ein Fünftel bis ein Zehntel eines Romans. Simenon muss ähnlich verfahren sein.
Eindruck großer Energie, die hiervon ausgeht. Bewahren.
Thursday, July 10, 2008
Juli-Lektüren: Barnes, Ford, Chabon, Kafka
Lay of the Land: Schon beim ersten Satz epische Wucht.
Kavalier & Clay: GAnz großer, reicher Erzähler. Cinematoskop-Roman.
Das Schloss: Kafka JUbiläum. Von Mattes zelebriert.
Tadellöser & Wolff
Monday, June 16, 2008
Auch noch gegenwärtig
- Breloers Mann-Verfilmung. Immer mal wieder. Bei Kater.
- Die Gabe. Nabokov als stilistisches Korrektiv für alles: das Schreiben, die Welt.
- Ortheil: Wie Romane entstehen. Das beste Buch über den kreativen Schreibprozess, das ich bislang in den Fingern gehabt habe.
Kempowski
- Tadellöser
- Sirius (?)
Ganz angetan von der Machart - das ist Authentizität. Wie sich das aus lauter kleinen Stücken zusammensetzt, das macht großen Spaß. Ich bin immer wieder ganz überrascht, wie leicht man in dieses Buch abtaucht. Die Figuren mit einigen wenigen ganz klaren Linien voll präsent. Anfangs dachte ich, dass sich da gar keine Handlung einstellen will. Tut es aber, alles entwickelt sich, ist im Fluss, ganz unvermerkt.
Die Tagebücher: So was will man immer auf Vorrat haben. Seltsam, denn was da aus diesen BÜchern zu einem spricht ist, man kann es kaum anders sagen - Trost.
Und man will dabei gar nicht fragen wofür und für was.
Faustinas Küsse
Sobald ich eine Machart erlannt habe, verliert sich jedoch mein Interesse - ein wenig.
Blöd der Klappentext: Das sollte der Leser nun wirklich nicht wissen, dass sich Goethe die Freundin des Helden schnappt.
Ortheil ist jedenfalls vorgemerkt, wenn gleich ich wohl die historischen Sachen weniger lesen will.
Monday, June 02, 2008
hettche - Woraus wir gemacht sind
Dennoch: Reichtum an Orten, Stimmungen und einige Erkenntnissen. Liebe ist kein Gefühl.
Thursday, May 29, 2008
Draesner, Zeh, Beef,
2 macht spaß, eine gern gehörte stimme
3. satire halt
Wednesday, May 21, 2008
Der Bibliothekar
Helle Tage
Toll und dabei ganz leicht und locker flockig.
Übrigens von Eva Mattes sehr schön gelesen, wie immer, möchte man sagen, weil sie sich ganz zurück nimmt und dabei die Geschichte mit ihren Bildern wie zerbrechliche Seifenblasen im Raum entstehen lässt.
Tuesday, May 13, 2008
arbogast
Wednesday, April 30, 2008
helle tage
sakrileg
Friday, March 28, 2008
Lunar Park
Der Vorleser ist recht gut. Für ihn hätte das Buch noch eine Spur besser sein können.
Wednesday, March 12, 2008
Hamlet
Ünerhaupt Lust auf Klassiker, was wohl bedeutet: auf der sicheren Seite sein. Alle Gegenwartsliteratur scheint mir beliebig bis langweilig.
Böse Geister - Dostojewski
Es ist, wie bei diesen sonderbaren grauen Lebewesen, die einem geheimnisvollen Ruf folgen, sich von Zeit zu Zeit zu den Quellen ihrer Existenz zurückzubewegen. In Krisenzeiten. Bei Sinnsucherein. Hoffnungslosen Liebschaften, bilanzierenden Selbstabschaffungsplänen.
Ich erinnere mich, dass schon bei nder ersten Lektüre der Aufstieg arg flach war. Das liegt wohl daran, dass ich ja die Pointe der ersten 300 Seiten schon kenne (nämlich dass Nicolai mit einer geistig Zurückgebliebenen, Lahmen seine Spielchen treibt, oder wie man das auch immer nennen will.)
Auch das Schmunzeln über Stepan ist geblieben.
Ein Wort zur Neuübersetzung: Es ist alles viel klarer und prägnanter. Der Unterschied zwischen einer 50er Jahre Schmonzette und, na und was? Film noire passt ja bei der Geschwätzigkeit der Dostojewski-Romane schlecht.
Vielleicht fällt mir im laufe der Lektüre ja noch ein vergelich mit einem Filmgenre ein.
Saturday, February 09, 2008
hp7 rufus beck
Thursday, February 07, 2008
Andere Tage
Book Thief
Wenn der TOd persönlich erzählt.
Die Lehre der Saint Victoire
Monday, January 28, 2008
Mystic River
HAndke-Lenz-Briefwechsel
Lenz Tintenfisch
Friday, January 18, 2008
Tuesday, January 08, 2008
Handke Biografie
Paul Auster Brooklyn Revue
Aber der Sog ist noch immer gewaltig, ich las das Buch an einem Tag - und fühlte mich danach nicht übersättigt wie von zu viel Poppcorn.
Nein - bin noch nicht durch. Obwohl mich doch einiges stört:
- Klischees, KLischees, KLischees
- Seitenlanger Mitteilungsstil
- és war wohl doch nicht so viel, dass es die BUllet Points gelohnt hätte.
Monday, December 31, 2007
Rudin
Friday, December 28, 2007
Tannöd
Monday, December 17, 2007
Jesus Video
Sunday, December 09, 2007
Rebus - verschlüsselte Zeichen
Friday, December 07, 2007
Pompeii
1. Tarrach ist ein klasse Sprecher, schade dass es nur wenig von ihm gibt
2. Die zweifellos banale Liebesgeschichte wird recht abgekürzt. Ist eigentlich nur Instrument, um den Aquarius alles rund um den Vesuv erleben zu lassen.
3. Das Ende. Bestes Kunsthandwerk, fast schon Kunst.
Wednesday, November 28, 2007
Saturday
Wednesday, November 21, 2007
Sherlock Holmes
Faustus Hörspiel
Das Hörspiel gibt nur ein Schatten wieder. Es hört sich so an, wie eine Dokumentation, nachgeliefert der Biografie Leverkühns von Zeitblom. Die Stimmen sind gut. Zeitblom, Leverkühn, nach einiger Eingewöhnungszeit.
Weiß nicht, ob ich es nochmal hören werde.
Brauche Mann-Pause. Mindestens für zwei, drei Jahre.
Wednesday, November 14, 2007
austerlitz
doderer
rechne damit, dass es nächstes jahr wird.
bernhard
las untergeher. man kennt die manier. so etwas ist schnell konsumiert.
Wednesday, October 31, 2007
Tintenherz
Erinnert ein bissl an Kai Mayer. Und diese gane Herein- und Herausleserei, das hinkt doch, oder?
Sunday, October 28, 2007
Buddenbrook

Saturday, October 20, 2007
Esterhazy 1
Es hängt nichts zusammen. Der Autor hat Erzählfragmente (keine Beobachtungen oder so was, das könnte man ja einordnen) aneinander gereiht. Gemeinsame Themen sind: Kriegszustand, Pferde, Versehrtheit, gelegentlicher bitterer Sex. Manchmal gibt es dadaistische Spielereien, Glossen und Grafiken kommentieren oder assozieren andere Erzählfragmente. (Strukturbeschreibung).
Vielleicht nimmt man es als einen Spaziergang durch ein unbekanntes Erzählland. Da hilft nur beobachten.
(tbc)
Eomtional Kreativität
Updike - Biografie von V. Hage
Isler - Der lebende Beweis
Monday, October 15, 2007
Isler
(Es wartet: Das Haus)
Thursday, October 04, 2007
Meaulnes, der große
Monday, October 01, 2007
die stunde
Friday, September 21, 2007
metaphysisch arme schlucker
ein buch, das bewegt, jedenfalls. schön, manchmal ein wenig dunkel, auch brutal. es geht um leute, die nichts haben aber versuchen, etwas zu bekommen. was ist dieses "nichts"? in diesem nichts - einer typischen kontextualen leerstelle, könnte ein literaturwissenschaftler sagen - tauchen zeitweise verschiedene sachen/ideen/personen auf, die es sporadisch überdecken, nicht ausfüllen: eine ehe z.B., ein ortswechsel, eine katze, sex in verschiedenen variationen, arbeit, vergangenheit. aber als fehlte den menschen die nötigen schnittstellen dafür, bleibt nichts davon haften, verschwindet wieder. das löst bei den einen depressionen aus (nicht melancholie), bei den anderen wut.
Sunday, September 16, 2007
terrorist
das würde er vielleicht auch tun, wenn sich im letzten augenblick nicht ein beratungslehrer -ein depressiver, atheistischer jude - auf den beifahrersitz schwingt und versucht, ihm im letzten augenblick dazu zu überreden, abzulassen.
nun: faszinierend: ein roman über unterschiedliche Umgehensweisen mit dem metaphysisch leergefegten universum. ein altes thema, sicher. neu aber: auch ein terrorattentäter kann zunächst ein weißes blatt sein. er entscheidet sich eben dafür, die leere mit der geschichte des heroischen selbstopfers zu füllen. der selbstmordattentäter als existentialist. und kurz bevor es zu spät ist, nutzt er die freiheit, sich doch noch einmal anders zu entscheiden.
der schluss ist aber deshalb noch allzu optimistisch, denn sein gott ist weg - die teufel haben ihn ihm genommen. ein abgesang an die religion klingt hier verhalten an. bitter irgendwie
Wednesday, September 12, 2007
schillers schreibtisch
fazit: kühn-bücher liest man immer irgendwie gerne und flott,
was man lesen soll
troja haefs
habe auch seinen alexander bereit liegen.
Sunday, September 02, 2007
liseys story
dennoch s.k.: sein bücher als romane sind häufig voller mängel. aber seine geschichten hinterlassen oft mehr bilder, als viele andere "kunstvollere" romane. an sarah kann ich mich zb ganz gut erinnern - das haus am see, der fiese alte und seine hausvorstherin und vieles andere.
was bedeutet das?
Tuesday, August 21, 2007
Lügen in Zeiten des Krieges
Und immer ist es der durchgehende reine Berichtsstil, der in diesen Büchern vorherrscht. Es gibt fast nie Metaphern oder wörtliche Dialoge. Alle Kunst wird bewusst abgestriffen. Eigentlich ist das keine Romanliteratur, sondern Autobiografie.
Wie es mir gefällt? Es gefällt mir. Wie der Besuch in Dantes Hölle. Immer unter der Maßgabe: Nur zu Besuch. Auch wenn das makaber klingt.
Tuesday, August 14, 2007
kurkow - pinguine
hornby all you can read
an der schwelle zum glück
duffy
Sunday, July 29, 2007
Rowling for Nobel Prize
Hier meine Gründe, warum J.K. Rowling dafür den Nobelpreis verdient:
1. Weil sie mitder HP-Reihe eine Art neues Testament geschrieben hat - jenseits der Religionen, aber im wahrsten Sinne des Wortes mit allem Zauber wahrer Metaphsik.
2. Weil sie in einer Geschichte so viel positive Identifikationsangebote geschaffen hat, wie nirgends sonst. Hier darf sich wirklich jeder wiederfinden.
3. Weil sie nie nur schwarz und weiß zeichnet.
4. Wegen der Vielfalt undDetailiertheit der imaginierten Welt.
5. Weil sie die unglaubliche Kraft besitzt, kein einziges Motiv in einem überaus dichtem Erzählgeflecht verloren gehen zu lassen.
6. Weil sie Leser jeden Alters, jeder Nationalität, Rasse, Herkunft glücklich macht.
7. Weil sie den Tod nicht verschweigt. Sterben ist nicht das Schlimmste. Leben ist Sterben lernen.
8. Wegen der vielen Gestalten.
9. Wegen Hermine.
10.
11. Weil Draco und Harry sich 19 Jahre später respektvoll zunicken.
12. Wegen: Hier ruht Dobby, ein Freier Hauself.
13. Wegen Snape, einem der Tapfersten.
14. Weil auch Dumbledore fehlbar ist.
15. Weil niemand bleiben muss, wie er ist. Auch Kreacher und Narzissa nicht.
16.
17.
18.
19. Weil es den Mut zum Widerstand gibt. Gegen Dummheit, Engstirnigkeit,Lüge.
20.
21.
22. tbc.
nachtfahrt
HP6
Tuesday, July 10, 2007
Das Beben
Werde mehr davon lesen. Sah aber, dass die Taschenbücher bei DTV geradezu unverschämt teuer sind.
Wednesday, June 27, 2007
Goethe Meister
Fest fürs Leben
Mosebach
Frisch erzählt ist halb gewonnen
Wednesday, June 13, 2007
Rücken der Zeit

Sunday, June 03, 2007
Arbeit der Nacht
- viele Möglichkeiten, alle ungenutzt.
- 250 Seiten zu viel
- einige lakonisch-poetische Passagen. Die lassen, vieles vom Rest streichen
- der schläfer? macht letztlich nichts.
