Beeindruckendes literarhistorisches Buch über die Ilias, das einen die schroffen Schönheiten des Werkes nahe bringt.
Ein Blog über das Stöbern im Grenzland zwischen U und E. Ausflüge ins Landesinnere inklusive.
Saturday, April 06, 2013
Friday, March 29, 2013
9. BROM - Der Kinderdieb
Seltsames Stück Urban Fantasy. Das Storytelling ist ziemlich gut gelungen, die integrierte Avalonwelt ist detailreich und farbig, auch die Hauptcharaktäre sind nicht ohne Facetten.
Thursday, March 21, 2013
11. Die Vermessung der Welt - Daniel Kehlmann
Saturday, March 16, 2013
10. Der Musikversteher - Hartmut Fladt
Man würde ihm gerne eine Liste an Lieblingsliedern schicken, um sie sich analysieren zu lassen.
Wednesday, February 20, 2013
8. Thomas Knubben - Hölderlin. Eine Winterreise
Sehr anregender Bericht über eine Fußreise von Nürtingen nach Bordeau. Lust, auch so etwas zu machen
Tuesday, February 12, 2013
7. Abschied von Chautauqua - Stewart o'Nan
Ein ziemlich dicker Familienroman: Witwe, Schwägerin, Sohn, Schwiegertochter, Tochter, je zwei Enkel und Enkelinnen machen zum letzten Mal Ferien im Sommerhaus der Familie am Erie-See. Der Vater ist im Jahr darauf gestorben, jetzt soll das Haus verkauft werden. Daher der Titel.
In der Familie wächst der Widerstand gegen den Verkauf des Hauses, es bildet sich sogar eine Allianz, die den Handel im letzten Augenblick verhindern will. Aber Emily, die nervig-weise Matrichatin, bleibt standhaft, sie weiß, die Nachkommen haben es nicht mehr im Kreuz, auf dem Weg in prekäre Einkunftsverhältnisse, liegt dieser üppige Container an Lebenserinnerungen mittlerweile schlicht über ihrem gesellschaftlichen Niveau.
Gutes, sehr menschliches Buch, in dem auf angenehme Weise sehr wenig geschieht.
Tuesday, February 05, 2013
5. Der Talisman - Stephen King
4. Eugen Ruge - In Zeiten abnehmenden Lichts
Friday, January 18, 2013
3. Janet Malcolm - Reading Tschechow
2. Friedrich Ani - Totsein verjährt nicht
1. Salman Rushdie - Des Mauren letzter Seufzer
Wednesday, December 26, 2012
69. Der Buchhändler von Archangelsk - Georges Simenon
"Jonas Milk, 40, ein sanfter und sensibler jüdischer Flüchtling aus Russland, Buchhändler in einer französischen Kleinstadt, liebt Bücher, Briefmarken und seine junge, untreue Frau Gina die eines Tages mit den teuersten Briefmarken spurlos verschwindet. Sie ist nach Bourges gegangen , sagt Milk, wenn er im Bistro gefragt wird, wann seine Frau wiederkommt. Und macht sich dadurch täglich immer verdächtiger. [ ] Dann erfährt er etwas, was ihn auf einen Schlag von jedem Verdacht reinwaschen könnte. Für mich einer der schönsten Simenon-Romane, den ich jedes Jahr mindestens ein Mal wiederlese." Pierre Assouline/Le Monde, Paris
Manchmal spazierten die Mäuse durch die Kammer, wenn Gina und er im Bett lagen; sie kamen bis zum Fußende des Bettes, neugierig, so konnte man meinen, zu sehen, wie die Menschen schlafen, und die menschliche Stimme erschreckte sie nicht mehr.
Von einem Tag aus den anderen war er wieder ein Fremder geworden, einer aus einer anderen Sippe, einer anderen Welt, der gekommen war, ihr Brot zu essen und eine ihrer Töchter zu nehmen.
In Wahrheit lebte er in seinem Innersten ein reiches und vielfältiges Leben - das der ganze Place du Vieux-Marché, des ganzen Viertels, dessen leiseste Pulsschläge er kannte.
Saturday, December 15, 2012
68. Indigo - Clemens J. Setz
67. Josef Anton - Salman Rusdie
Selbstdarstellung erinnert an Thomas Mann, die ja auch nicht unbedingt sympathisch ist. Aber darum geht es ja nicht. Es geht immer, immer um die Bücher. Oder?
Wednesday, November 28, 2012
65. Meine Gespräche mit Schriftstellern 1970-1974: Originaltonaufnahmen - Ludwig Arnold
Thursday, November 22, 2012
64. Nicholson Baker - Die Rolltreppe
Umfassende Beschreibung des Bewusstseins.
Faszinierend und von fast atemberaubender Kunstfertigkeit.
Saturday, November 17, 2012
63. Jan Caeyers - Beethoven. Der einsame Revolutionär
Friday, November 16, 2012
62. John Updike - Die Tränen meines Vaters
61. Peter H. Gogolin - Calvinos Hotel
60. Jim Thompson - Jetzt und auf Erden
Sehr nackt und offen und in seiner Authentizität anrührend. Wie karg das Leben war. Wie wenig die Leute hatten. Wie schwer es war, die Dinge zu ändern.
Ich habe gelesen, dass Thompson später dank Hollywood von seinem Schreiben gut hat leben können, aber dabei recht ausgenommen wurde. Er soll sich dann am Ende buchstäblich selbst ausgehungert haben.