Showing posts with label Kafka. Show all posts
Showing posts with label Kafka. Show all posts

Monday, December 10, 2018

Rainer Stach - Ist das Kafka

Sehr schönes Kafka-Lesebuch, das eine andere Perspektive auf Kafka wirft. Nicht der schwarzmalende Expressionist rückt in den Blick, sondern ein Mensch, der sehr angenehm gewesen sein muss.

Friday, January 29, 2016

Rainer Stach - Kafka. Die Jahre der Erkenntnis

Dicke Biografie mit einigen sehr interessanten Kapiteln zu Kafkas Schreiben. Der Schluss ist erschütternd.

Monday, December 28, 2015

Moritz Stetter - Das Urteil nach Franz Kafka

Etwas enttäuscht. Irgendwie hat Stetter die Idee, den ganzen Komplex, der die Erzählung ausmacht, allein in den Gesichtern zur Anschauung zu bringen und Konkretes ( Stadt, Landschaft, Szenen) abstrakt zu behandeln. So kommt es zu dem Eindruck, dass man viel mehr "sieht", wenn man die Erzählung nur liest. Denn die Lust auf die beiden (oder drei, nimmt man den Freund in Russland dazu) Gesichter verliert sich nach ein paar Seiten. Sie nerven eher.

Saturday, December 27, 2014

Franz Kafka - Das Schloss

Ein Landvermesser kämpft gegen eine anonyme und komplexe Macht um Existenz und gesellschaftlichen Status. Zweite oder dritte Lektüre. Vieles lag anders in der Erinnerung, zum Beispiel das Warten in der Kutsche. Außerdem mit dem 19. und 20. Kapitel die ganze Story sehr friedalastig, fast wird es zu ihrem Roman.

Saturday, November 22, 2014

Peter Henisch - Vom Wunsch, Indianer zu werden


Witzig: Kafka meets Karl May auf fiktiver Amerikafahrt. Nicht zu lang. Auf den mir bis dato ganz unbekannten Autoren beim Googeln nach Joseph Roth gestoßen. Irgendein Video, in dem er Roth als sein Vorbild erklärt.

Saturday, February 04, 2012

13. Ein Hungerkünstler - Franz Kafka


Neben Ein Hungerkünstler auch Erstes Leid, Eine kleine Frau und Josefine, die Sängerin oder das Volk der Mäuse. Die kleine Frau fällt dabei etwas ab.

Der Schluss von Josefine:
Vielleicht werden wir also gar nicht sehr viel entbehren, Josefine aber, erlöst von der irdischen Plage, die aber ihrer Meinung nach Auserwählten bereitet ist, wird fröhlich sich verlieren in der zahllosen Menge der Helden unseres Volkes, und bald, da wir keine Geschichte treiben, in gesteigerter Erlösung vergessen sein wie alle ihre Brüder.
Auffällig in den Erzählungen die oft farblose und ungelenke Verwaltungssprache. Eigentlich wenig bildhaft, eine Art Grau-in-Grau-Textur. Das ist aber nur die Folie, der Hintergrund, vor dem plötzliche Bewegungen, krasse Bilder nur um so stärker hervortreten.

Friday, January 27, 2012

9. Die Herrlichkeit des Lebens - Michael Kumpfmüller

Lovestory Franz Kafkas und Dora Diamants. Kennenlernen am Strand in Müritz, gemeinsame Wohnungen in Berlin. Glück. Krankheit. Sanatorien. Langsames Sterben in Wien.

Kein leichtes Thema, von Michael Kumpfmüller sehr schön umgesetzt. Ein Buch über die Liebe, wie man es heute selten liest. (Gar nicht mehr).

Die Sprache ganz reduziert. Das sanfte Changieren der Perspektiven, das Kammerspielhafte. Immer sind es ja nur zwei, drei Menschen in einem engen Zimmer.

Herrlichkeit des Lebens. Wie schön es ist, sich vorzustellen, es sei so gewesen.