Monday, October 13, 2008

der historiker

geht gut los. aber dann wirkt doch das gane gemacht und ungeschickt. das geschichtliche ist aber interessant.

Hiob

In einem Zug. großartige sprache. verben,verben,verben. Joseph Roth, der heilige Trinker.

Jedermann

Roth
wie immmer herausragend.

Leben heißt sterben lernen.

du kannst es nicht ändern. sei tapfer.

duma key

doch manchmal sehr gelangweilt. viel, viel zu lang.

Friday, September 12, 2008

Schweigeminute

Hatte ja keine große Erwartung, warum eigentlich nicht? Vielleicht, weil in der Presse schon so viel über das Buch gelesen habe.

Gestern abend habe ich mich hingesetzt und auf einmal war ich durch. Da stimmt einfach alles. Wie kaum ein anderes Buch trifft es mit fast jedem Wort und jeder Szene die Ideallinie.

127 leichte Seiten, die schwerer wiegen, als die letzten zehn Jahre Grass.

Monday, September 08, 2008

Schall und Wahn

Ein besonderes Buch, das man nicht gleich versteht, vor allem die ersten beiden Seiten. Faulkner hat ja im INterview auf die Frage, was man denn machen solle, wenn man das Buch nach drei Mal lesen noch nicht verstanden habe, geantwortet, ein viertes Mal lesen.

Brauch ich noch zwei Mal.

Das Wetter vor 15 Jahren

Eine vielleicht nur auf den ersten BLick brillante Idee. Dann setzt doch etwas öde ein. Vor allem die Figuren scheinen mäßig interessant. Und die Geschichte, naja. Das Salz an der Sache ist die Zuspitzung und die Interviewsituationskomik.

Duma Key

Stephen KIng mal wieder. Järhlich mindestns einmal. Jetzt auf Englisch. Lässt sich ganz gut an. Mich beschleicht jedoch der Verdacht, dass es ein bissl auf der Stelle tritt. Ist ein wenig wie bei Metallica, wo man es hört, dass Hatfield ein trockener Alkoholoiker ist. Nicht dass die Sachen schlecht wären. Aber fehlen irgendwie die glasigen Augen.

Kavalier & Clay

Das ist ein Roman, der vie Spaß macht, wenn man dabei bleibt. Vor allem sehr schön: die Schilderung der kreativen Arbeit an den Comics. VOr allem die Figuren machen es: Joe, Sam, Rosa und klasse Nebenfiguren.

Saturday, August 23, 2008

August-Lektüre

Faulkner -The sound & Fury
Eine Rose für Emily
Sherlock Holmes - A study in scarlet
Duma Key
Das Wetter vor 15 Jahren
Faulkner Biografie

Arthur & George

Toll. Ganz auf Englisch.

Thursday, July 31, 2008

Ulysses

Immer mal wieder hervor ziehen. Wie eine Handwerksanleitung, wo alle möglichen Themen vorkommen.

Faulkner

Versunken im Faulkner-Land:

- Rose für Emily, teilweise amtemberaubende Geschichten, Haare zum Beispiel
- Leben des William Faulkner - ohne Worte, Leib & Leben-Literatur

Ein eigenen literarischen Bezirk kartographieren, wie er's mit seinem Yoknapatawpha County, schwebt mir mit Bork vor.
Schreibpensum: Den Schluss von Sartoris hat er quasi an einem Tag runtergefetzt, 10.000 Wörter, das ist wohl maximale Spitze, will das auch mal versuchen. HAt man auf einen Schlag schon ein Fünftel bis ein Zehntel eines Romans. Simenon muss ähnlich verfahren sein.

Eindruck großer Energie, die hiervon ausgeht. Bewahren.

Thursday, July 10, 2008

Juli-Lektüren: Barnes, Ford, Chabon, Kafka

Arthur & George. sehr schön, sehr episch, wie sich die beiden Leben da entrollen.

Lay of the Land: Schon beim ersten Satz epische Wucht.

Kavalier & Clay: GAnz großer, reicher Erzähler. Cinematoskop-Roman.

Das Schloss: Kafka JUbiläum. Von Mattes zelebriert.

Tadellöser & Wolff

Am Anfang etwas verhalten, aber wenn man mal im Rythmus ist, dann kommt es recht gut. Mag die Kaleidoskoptechnik.

Monday, June 16, 2008

Auch noch gegenwärtig

- Faustus Hörspiel - höre das so nebenbei. Kenne ja schon alles auswendig. Wie früher Pumuckel oder ???
- Breloers Mann-Verfilmung. Immer mal wieder. Bei Kater.
- Die Gabe. Nabokov als stilistisches Korrektiv für alles: das Schreiben, die Welt.
- Ortheil: Wie Romane entstehen. Das beste Buch über den kreativen Schreibprozess, das ich bislang in den Fingern gehabt habe.

Kempowski

Zwei Sachen:
- Tadellöser
- Sirius (?)

Ganz angetan von der Machart - das ist Authentizität. Wie sich das aus lauter kleinen Stücken zusammensetzt, das macht großen Spaß. Ich bin immer wieder ganz überrascht, wie leicht man in dieses Buch abtaucht. Die Figuren mit einigen wenigen ganz klaren Linien voll präsent. Anfangs dachte ich, dass sich da gar keine Handlung einstellen will. Tut es aber, alles entwickelt sich, ist im Fluss, ganz unvermerkt.

Die Tagebücher: So was will man immer auf Vorrat haben. Seltsam, denn was da aus diesen BÜchern zu einem spricht ist, man kann es kaum anders sagen - Trost.

Und man will dabei gar nicht fragen wofür und für was.

Faustinas Küsse

Hat streckenweise Spaß gemacht, vor allem Rom ist sehr präsent, man möchte sich am liebsten selbst in diese Straßen stürzen. Die Geschichte ist leicht und witzig und irgendwie auf angenehme Art unverbindlich.

Sobald ich eine Machart erlannt habe, verliert sich jedoch mein Interesse - ein wenig.
Blöd der Klappentext: Das sollte der Leser nun wirklich nicht wissen, dass sich Goethe die Freundin des Helden schnappt.

Ortheil ist jedenfalls vorgemerkt, wenn gleich ich wohl die historischen Sachen weniger lesen will.

Monday, June 02, 2008

hettche - Woraus wir gemacht sind

Ein Amerika-Buch mit sehr schönen Stellen. Allerdings im Vergleich zu Arbogast etwas künstlich. Warum der Held zum Beipsiel im Zentrum des Buches dermaßen versackt, ist schwer nachzuvollziehen. Dann stellt er sich auch mehrmals ziemlich tölpelhaft an, wenn es ans Verhandeln mit den Erpressern geht. Der ganze Thriller-Plot, naja. Immer diese umständlichen Erklärungen am Schluss. Kann da nicht einfach ein letzter Baustein gesetzt werden?

Dennoch: Reichtum an Orten, Stimmungen und einige Erkenntnissen. Liebe ist kein Gefühl.