Ein Blog über das Stöbern im Grenzland zwischen U und E. Ausflüge ins Landesinnere inklusive.
Monday, November 18, 2019
Shirley Jackson - Wir haben schon immer im Schloss gelebt
Juan Moreno - Tausend Zeilen Lügen
Jan Brokken - Sibirischer Sommer mit Dostojewski
Volker Weidemann - Das Duell
Norbert Gstrein - Die englischen Jahre
Thursday, October 10, 2019
John Boswell - Dr. Samuel Johnson: Leben und Meinungen
Steffen Kopetzky - Propaganda
Friday, September 27, 2019
Patricia Duncker - Die Germanistin
Ich stelle die gleichen Anforderungen an Menschen und fiktionale Texte, petit - daß sie offen enden, daß sie in sich eine Möglichkeit zu sein enthalten, und diejenigen zu verändern vermögen, denen sie begegnen. Dann funktioniert etwas - die notwendige Dynamik - zwischen dem Autor und dem Leser.Das ist zwar ein schöner Gedanke, klingt aber, trotz leisem Gesäusel, petit, nach Seminar. Der Geruch einer akademischen Muckibude liegt in der Luft.
Gerne lesen Leser wie ich ja von anderen Lesern, die in einem Buch mehr Anmerkungen hinterlassen, als der ursprüngliche Drucktext einnimmt. Aber das meiste in der Germanistin ist einfach nur Story mit einem Ende, das im Kino vielleicht ganz gut funktioniert, im Roman aber zu ölig reingeschraubt wirkt. Bleibt noch zu sagen, dass ich den Roman trotzdem sehr schnell durchgezogen habe. Und gleich auf den Stapel für den öffentlichen Bücherschrank abgelegt.
Tuesday, September 24, 2019
Doris Dörrie - Leben, schreiben, atmen
Doris Dörries Anleitung lässt sich ganz kurz zusammenfassen: Schreibe jeden Tag, schreibe in Zehnminutenintervallen, schreibe mit der Hand, schreibe ohne nachzudenken, lass dem Schreiben seinen Lauf. Verlass dich auf deine Erinnerung, benutze einfache Trigger wie: die Erinnerung an die Eltern, das Elternhaus, Freunde, Musik, Tiere, Kleidung, gestern, sitzen und beobachten, flannieren, reisen etc. Dann mischt, nach und nach, von ganz alleine etwas in das Schreiben, das mit Selbst- und Weltvergewisserung, Achtsamkeit, Tiefe zu tun hat.
Und all das demonstriert sie dann selbst in wunderbaren autobiografischen Skizzen, die um wiederkehrende Motive kreisen, dazu aber immer neue Facetten entdecken.
Man geht da nach einer Weile staunend und betört mit.
Thursday, September 19, 2019
Takis Würger - Der Club
Wednesday, September 18, 2019
Norbert Scheuer - Überm Rauschen
Es ist der Ton, der diesen Roman so gut macht – bis in die Lexikon-Vignetten über Fische und Köder. In der Danksagung nach der Erzählung steht dann die Charakterisierung, die für alle Personen gilt, jedenfalls für die männlichen Helden:
Besonderer Dank gilt meinem Vater, für den dasjenige, was wir gemeinhin für Wirklichkeit halten, immer der kleinere Teil unserer Existenz gewesen ist.
Es ist diese Anlage, die die Helden scheitern lässt, allen voran den Vater im Buch und vor allem den Bruder Hermann. Aber – und das macht die schöne Melancholie dieses Buches aus: es ist der kleine Teil, mit dem sie scheitern. Der größere ist für uns nicht sichtbar, nur erahnbar. Er liegt unterm Rauschen. Und wir ahnen, dass er sehr schön sein könnte.
Das große Glück des Buches ist aber einmal mehr sein Ton, ein Ton wie eine leise, schöne, traurige Musik. Immer, wenn einem Autor dieser Ton gelingt, stellt sich bei mir jedenfalls der Eindruck ein, das ist das Wesen echter Literatur.
Mit welchen Mitteln aber wird dieser Ton erzeugt? Es ist einerseits die Stimme des Ich-Erzählers, der sich ganz zurücknimmt, gleichsam verbirgt, und nur das Äußere beschreibt, aber dadurch auf geradezu magische Weise ein geheimnisvolles Bild, schemenhaft, entstehen lässt. Open City ist auch ein Buch, das ganze in dieser berückenden Tonart geschrieben ist.
Das ist der wahre Stoff, der ganz reine.
Ein zentrales Kapitel handelt von der Ankunft des Vaters in dem kleinen Ort, den er als Angel Tourist besucht und dann hängen bleibt, weil er sich in die Mutter mit dem schweren, kastanienfarbenen Haar und den Katzenaugen verliebt. Er ist ein Mann mit Anlagen, intelligent, gebildet, möchte Bücher schreiben, eine Chronik über den Ort. Aber alles versinkt, löst sich auf, Alkohol, die Untreue der Frau, die uneingelösten Versprechen, die er sich selbst gemacht hat. Am Ende bleibt nur das Angeln.
Mit dem Bruder geht es ähnlich, ein Mathematiker ein Talent, Gymnasiast, der das alles aber schon in der Schule sein lässt.
Die Männer veröden in dem Roman, ganz von selbst wie es scheint, während die Frauen weiter kochen, bedienen und stricken. Oder schimpfen. Eine eigentümliche Kraftlosigkeit drückt die Männer nieder, man weiß nicht, woher sie kommt, ob es am Land liegt oder an ihnen selbst.
Sah einen Vortrag von Norbert Scheuer auf YouTube, er hat einen Sprachfehler, lispelt stark, eine der Eigenschaften, die den Hermann aus Roman so gewinnend macht.
Wikipedia sagt: bis 2017 arbeitete Scheuer als Systemprogrammierer bei der Telekom. Er ist Jahrgang 1951 – also bis zur Rente. Das ist eine so ganz andere Biografie, ein so ganz anderer Zugang zur Literatur, als ein wie auch immer akademischer. Zwingend wohl auch, weil er sich bei seinem Stoff auf seine literarische Provinz – die Eifel – beschränkt, und damit universal wird.
Thursday, September 12, 2019
Sorj Chalandon - Am Tag davor
Saturday, September 07, 2019
Ivo Andric - Wesire und Konsuln
Thomas Mann - Königliche Hoheit
Saturday, August 24, 2019
Primo Levi - Ist das ein Mensch?
Ein Bericht aus der Hölle von Auschwitz, aufgeschrieben von einem Menschen, der durch sie gegangen ist.Es sollen sein diese Worte in eurem Herzen.
Ihr sollt über sie sinnen, wenn ihr sitzet
In einem Hause, wenn ihr geht auf euren Wegen,
Wenn ihr euch niederlegt und wenn ihr aufsteht;
Ihr sollt sie einschärfen euren Kindern.
Oder eure Wohnstatt soll zerbrechen,
Krankheit soll euch niederringen,
Eure Kinder sollen das Antlitz von euch wenden.
Primo Levi - Ist das ein Mensch?
Wednesday, August 21, 2019
Carson McCullers - Das Herz ist ein einsamer Jäger
Das ist der Rahmen. Dazwischen spielen sich die Geschichten von vier weiteren Personen ab: einem 13-jährigen Mädchen mit einer genialen Begabung für Musik; einem farbigen Doktor mit dem Ziel, sein Volk vom "großen Ziel" zu überzeugen; ein Revolutionär und Alkoholiker, der sich für einen Wissenden hält und die Menschen zum Streik aufrufen möchte; einem Cafébesitzer, dessen Frau stirbt und der sich heimlich nach Kindern sehnt. Sie alle eint, dass sie mit ihrem Gesprächsbedarf in Mr Singer einen geeignetes Gegenüber sehen. Zu ihm kommen sie, um ihre Herzen zu öffnen, ohne dass er sie wirklich verstehen würde und ohne dass sie sich um seine Bedürfnisse im geringsten kümmern würden.
Sehr schön, wie diese Geschichten parallel entwickelt werden und wie viel Raum da für anrührende, dramatische Ereignisse bleibt. Auch sehr schön sind die vielen Nebenfiguren wie das Dienstmädchen Portia, die ihre Familie zusammenhält, oder der kleine Bruder Bubber, der versehentlich ein Nachbarskind anschießt etc.
Andreas Maier - Die Universität
Peter Handke - Die Wiederholung
Colson Whitehead - Die Nickel-Boys,
Hilmar Klute - Was dann nachher so schön fliegt
Andreas Maier - Der Ort
George Simenon - Die Marie vom Hafen
Saturday, July 13, 2019
Graham Moore - Der Mann, der Sherlock Holmes tötete
Helmut Krasser - Die letzten schönen Tage
Friday, July 05, 2019
Steffen Popp - 118 Gedichte
Friday, June 28, 2019
Tilmann Lahme - Die Briefe der Manns
Rohinton Mistry - Das Gleichgewicht der Welt
George R.R. Martin - Die Herren von Winterfell
George R.R. Martin - Armageddon Rock
Ferdinand von Schirach - Kaffee und Zigaretten
Walter Moers - Das Labyrinth der träumenden Bücher
Jennifer Clement - Gun Love
Oskar Maria Graf - Wir sind Gefangene
César Aira - Was habe ich gelacht
Aira eröffnet in dieser überraschend intimen Erzählung, die mal Autofiktion, mal wilde Fabel ist, einen Raum zwischen Witz und Gelächter, jenen Spalt, der oft zwischen dem eigenen Bewusstsein und der Gegenwart des Moments klafft: Darin finden wir Träume, Erinnerungen, einen Ozean der Wehmut - und schließlich auch das Lachen. Eigensinnig und doppelbödig zeigt sich der argentinische Ausnahmeautor hier in seiner ganzen weltliterarischen Größe.
Milan Kundera - Das Fest der Bedeutungslosigkeit
Monday, April 15, 2019
Rolf-Bernhard Essig - Schreiberlust und Dichterfrust
Milan Kundera - Der Scherz
Emily Bronte - Sturmhöhe
John Steinbeck - Jenseits von Eden
Monday, April 08, 2019
Clemens Meyer: Die stillen Trabanten
Tuesday, April 02, 2019
Peter Stamm - Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt
Roman mit Doppelgängermotiv, bei dem der eine wie in einem Alptraum die Biografie des anderen aufzufressen scheint. Mysteriöse und spekulativ, dabei durchaus interessant, wohin das alles führt. Eine Sammlung, ineinander übergehender Ringe.
Sunday, March 24, 2019
Anne Enright - Das Familientreffen
Irischer Roman, also Kinderreichtum, Katholizismus, Alkohol und Lieder. Einer von Zwölfen hat sich ersäuft, schwarzes Schaf und heimlicher Liebling. Alle Tragödien sind irgendwie schon mit den Großeltern angelegt. Nicht viel wird gelöst, kaum etwas ändert sich.
Vladimir Nabokov - Fahles Feuer
Roman in Form von Anmerkungen zu einem Langgedicht. Die Facetten von Nabokovs Kunst werden entfaltet. Rätsel und Spiel der Motive und Bezüge unterhalten die Problemschachfreunde unter den Lesern. Tableaus lassen die rückenmarkssensitiven Galeriebesucher der Phantasie aufjuchzen. Detailschürfer sacken Nugget um Nugget ein.
Nabokov muss man mindestens ein Mal im Jahr lesen.
Sunday, March 10, 2019
T.C. Boyle - Ein Samurai in Savanah
Roman als kleines Kulturclash-Spektakel. Halbjapaner wird in Südstaatensümpfen angespült und versetzt Establishment und Bauerntrampel in Wut und Aufregung. Sprachlich gekonnt, aber doch eher fleißige Plotwerkverarbeitung.
Tuesday, February 26, 2019
Modiano, Patrick - Damit du dich im Viertel nicht verirrst
King, Stephen - Sleeping Beauties
Galbraith, Robert - Die Ernte des Bösen
Colin Thompson - Bücher öffnen die Welt
Wednesday, February 13, 2019
Robert Seethaler - Der Trafikant
Joe R. Lansdale - Gauklersommer
Ludwig Tieck - Der blonde Eckbert / Der Runenberg
Stephen King - Der Outsider
John Crowley - KA
Peter Neumann - Jena 1800
Mikhail Shishkin - Venushaar
Sunday, December 30, 2018
Friedrich Hebbel - "Poesie der Idee": Tagebuchaufzeichnungen
"Es soll ein Notenbuch meines Herzens sein", steht auf der ersten Seite. Aber diese Befindlichkeitsnoten machen nur einen kleinen Teil aus. Die Tagebücher sind Sudelbücher im besten Sinne und vereinen Aphorismen, Jahresbilanzen, Denkbilder, Anekdoten, kuriose Begebenheiten, Erzähl- und Theatertheorie, Reisenotizen - da erfriert ihm sein Hund auf der Wanderung im Winter nach Hamburg - und vieles mehr. Alltag des Intellektuellen im 19. Jahrhundert. Sehr oft sehr anregend.
Tuesday, December 18, 2018
Ivan Turgeniew - Ein König Lear der Steppe
Saturday, December 15, 2018
F. Scott Fitzgerald - Der letzte Kuss
Monday, December 10, 2018
E.T.A. Hoffmann - Des Vetters Eckfenster
Immer mal wieder zu lesen.
Dörte Hansen - Altes Land
Erling Kagge - Gehen. Weiter gehen.
Heinrich Heine - Die romantische Schule
Rainer Stach - Ist das Kafka
Sunday, November 25, 2018
Neal Stephenson - Diamond Age
Sunday, November 18, 2018
Karen Duve - Fräulein Nettes kurzer Sommer
Emily Walton: Der Sommer, in dem F. Scott Fitzgerald beinahe einen Kellner zersägte
Sunday, October 28, 2018
Hardy Kettlitz - Die Hugh Awards 1985 -2000
Hans Pleschinski - Wiesenstein
Sunday, October 21, 2018
Gerhart Hauptmann - Bahnwärter Thiel
Salman Rushdie - Golden House
Golden House ist Rushdies Überschreibung von Der Pate. Mafia-Familie aus Bombay kommt nach New York, drei Söhne, eine Russin bezirzt den Alten, alles erzählt von einem "I am a camera"-Videoproduzenten, der in dem Buch unglaubhaft viele Rollen einnimmt. So ist er Vater des vierten Sohnes des Clans, Vertrauter aller Brüder und des Alten selbst sowie Deckhengst der dritten Frau, einer russischen Baba Jaga.
Wie oft bei den Rushdie-Büchern ist man anfangs begeistert, aber nach etwa der Hälfte schwindet das Interesse. Warum ist das so? Ich jedenfalls falle regelmäßig ab. Ich mag das Virtuose der Sprache und das Spiel (so magisch-realistisch ist das ja eigentlich gar nicht) und den wimmelnden Reichtum an Kulturbezügen, habe aber den Eindruck, dass sich in den Büchern nichts wirklich bewegt. Die Bilder scheinen eigentümlich ausgestellt.
Was die politischen Bezüge - Joker Trump, Catwoman Clinton - betrifft, die hätte es gar nicht gebraucht, wirken gekünstelt und aufgesetzt, Nero Golden und sein neoliberales Weltbild reichen aus, um das Buch in die aktuelle politische Diskussion einzureihen.
Übrigens wieder hervorragend gelesen von Simon Jäger.
Friday, October 12, 2018
Claire-Louise Bennett - Teich
Tuesday, October 09, 2018
Alex Capus - Königskinder
Michael Ondaatje - Kriegslicht
Wednesday, October 03, 2018
Tariq Ali - Im Schatten des Granatapfelbaums
Saturday, September 29, 2018
Gianna Molinari - Hier ist noch alles möglich
Saturday, September 22, 2018
Thomas A, Szlezák - Homer oder Die Geburt der abendländischen Dichtung
Tuesday, September 18, 2018
Francesca Melandri - Alle, außer mir
Virginie Despentes - Das Leben des Vernon Subutex 2
Klaus Modick - Keyserlings Geheimnis
Thursday, August 30, 2018
Jonas Lüscher - Kraft
Campus-Roman, rechte intellektuelle, neo-liberale Mentalität, teilweise sehr lustig und bös ironisch. Das Ende etwas matt.
Sunday, August 19, 2018
Graham Swift - Ein Festtag
Arno Geiger - Unter der Drachenwand
Roman eines Kriegsheimkehrers, Kommentar von Iris Radisch: „Unter der Drachenwand ist eine geniale Authentizitätsfiktion, aus der der Autor sich anschießend so spurlos wie möglich zurückgezogen hat.“ Sehr treffend. Aber trotz der Stimmenimmitation bricht immer wieder der kraftvolle Erzähler durch, so auf z.B. auf
Seite 51: „ in den alleruntersten Schichten des Schlafes, wo es immer feucht und kalt ist, stieß ich erneut auf den Krieg, auf seine tausendfünfhundert schrecklichen Tage, auf Blutgeruch und wie sich gleichzeitig friedlich das Korn im Wind bewegt, während die Partisanen sich vor der Grube aufreihen und ihnen der Schweiß über das Gesicht rinnt.“
Stoff und Sprache teilweise an Hemingway erinnernd. Aber hier die geglückte Imitation authentischer Stimmen. Wie hat er das wohl gemacht, wie ist er an die Quellen gelangt? Laut Interview im Deutschlandfunk, handelt es sich um einen Zufallsfund: "eine alte Korrespondenz - Kinderbriefe, Elternbriefe, Behördenbriefe - in der es um Kinderlandverschickung nach Schwarzindien am Mondsee ging."
Im gleichen Interview zu den lyrischen Schrägstrichen, das sei ein bisschen wie bei einem Gedicht, es sei mehr als Punkt und weniger als ein Absatz. Er habe ein zusätzliches formales Gestaltungselement gewollt, an das man sich ja nach zwei, drei Seiten (...) gewöhnt habe. Irgendwie auch in dem Wunsch zunächst einmal, dass er so diese ganz konventionelle Romanform wenigstens in einem Detail breche, um zu signalisieren, für ihn sei das mehr als einfach nur ein Roman.
Jedenfalls eines der besten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Vor allem der Ton macht hier wieder 70 Prozent des Erlebnisses aus

Friday, August 10, 2018
Bernard Cornwell - Narren und Sterbliche
Stefan Bachmann - Die Seltsamen
Inge Jens - Am Schreibtisch
Tuesday, July 24, 2018
Ariel Magnus - Die Schachspieler von Buenos Aires
Jeremias Gotthelf - Die schwarze Spinne
Sunday, July 22, 2018
Robert Seethaler - Das Feld
Tuesday, July 17, 2018
Eric Vuillard - Die Tagesordnung
John Updike - Werben um die eigene Frau
Sunday, July 15, 2018
Tad Williams - Der Engelsturm
Saturday, July 14, 2018
Christoph Ransmayr - Die Verbeugung des Riesen
Jürgen Grambow - Uwe Johnson
Ich wollte mal wieder eine dieser Bildreihen rororo-Monographien lesen. Über Uwe Johnson wollte ich mich schon lange etwas informieren. Ich weiß nicht, warum ich mich gerade für Johnson so interessiere, habe ich doch schon einige seiner Romane angefangen, aber dann nicht zu Ende gebracht. Und die Jahrestage finde ich faszinierend.Wie schade, dass die rororo-Monographie so furchtbar geschrieben ist und gar keine Lust auf mehr macht.
Wednesday, July 11, 2018
Richard Ford - Zwischen ihnen
Viel gelobtes Porträt seiner Eltern. sofort fällt die eigentümliche Distanz zwischen ihnen und dem Erzähler auf. Das liegt nicht alleine daran, dass der Vater Handlungsreisender ist und nur an den Wochenenden nach Hause kommt. Es liegt an dem seltsamen Charakter dieses Vaters, der ein Fremder in der Welt, in der Zeit ist. Fast mutet er einen wie ein Zombie oder Alien an. Freundlich und nicht unsympathisch, aber auch monströs.
Tuesday, July 10, 2018
Vladimir Nabokov - Nikolaj Gogol
Nabokov hat eine sehr launige "Biografie" über Nikolaj Gogol verfasst. Ich habe den Band vor über zehn Jahren gekauft und unerklärlicher Weise noch nicht gelesen. Jetzt ist es so weit. Es hat nur etwas über zehn Seiten gedauert, dann war ich wieder drinnen, im Nabokov-Rausch.
Saturday, July 07, 2018
Mo Yan - Wie das Blatt sich wendet
Memoiren können auch kurz sein. Mo Yan braucht in „Wie das Blatt sich wendet“ gerade mal hundert Seiten. Was er erzählt ist beachtlich: Ein armer, etwas renitenter Bauernsohn schafft den Aufstieg zu einem Weltschriftsteller und Nobelpreisträger.






















